Türmerstube des Frankfurter Domturms

»Da stand ich nun auf der Plattform des Pfarrturms. Ich glaubte mich ganz allein auf meinem Turm und wäre am liebsten den ganzen Tag
dageblieben.« 

TURM UND STADT
ODER: WOFÜR MAN EINEN DOMTURM BRAUCHT

Ausstellungsgestaltung Dauerausstellung

Domturm / Dommuseum Frankfurt
geöffnet samstags 13-18 Uhr und sonntags 14-18 Uhr

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Kuratiert von Bettina Schmitt

Ausstellungsgrafik
Claudia Leffringhausen

Animationsfilm
Stefan Matlik

Sprecher/innen
Stefanie Kunkel
Michael Quast

Tonaufnahme
Dennis Lafferton

Schreinerarbeiten
Christian Dörner

Werbetechnik
Types on Foil

Lichteinrichtung
Stephan Zimmermann Light Solutions

Fotos
Alexander Paul Englert

 

 

 

1415 wurde der Grundstein des Pfarrturms von St. Bartholomäus gelegt; seit dem ersten provisorischen Bauabschluss 1514 ist er das Wahrzeichen Frankfurts. Er verkörperte den Stolz und die Unabhängigkeit der Frankfurter Bürgerschaft und war zugleich ein Zeichen ihrer Frömmigkeit, sorgte für Finanznöte und war Ort vieler Festlichkeiten, wurde kritisiert und bewundert. Er diente als Brandwache und als Wohnung der Türmer und ihrer Familien. Unzählige Besucherinnen und Besucher stiegen die 328 Stufen zur Galerie hinauf, um den Blick auf die Stadt und ihre Umgebung zu genießen.
Die Ausstellung in den drei kleinen Räumen der Türmerstube erzählt die Baugeschichte und viele Turmgeschichten aus über 600 Jahren.

Die Ausstellung in der Türmerstube ist noch in Zusammenarbeit mit unserem lieben Kollegen und Freund Jörg Gimmler entstanden, der Ende Mai 2025 überraschend verstorben ist.
Wir hoffen alles auch in seinem Sinne vollendet zu haben und möchten an dieser Stelle nochmal explizit an ihn denken. Er fehlt uns sehr und wird es immer tun.

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