„Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.“
DIE NEAPLOLITANISCHE KRIPPE VON ST. LEONHARD
Szenografie
Dommuseum Frankfurt
2016-2019
in St. Leonhard
seit 2022
-
in Kooperation mit Jörg Gimmler
Illustrationen
Dani Muno
Ausstellungsbau
Holz + Idee
Licht
Stefan Zimmermann Lightsolutions
Ab dem zweiten Advent bis Mariä Lichtmess (7. Dezember 2025 bis 2. Februar 2026) ist die neapolitanische Krippe in St. Leonhard mit ihren 40 prächtig gekleideten Figuren aus dem 18. Jahrhundert im Leonhardschor im südlichen Seitenschiff der Kirche zu sehen. Bis Heiligabend wird als erstes Bild, Maria und Joseph auf dem Weg nach Bethlehem, gezeigt. Die Weihnachtsszene mit allen Figuren und dem Jesuskind ist dann ab Heiligabend zu sehen.
Die öffentliche Kirchenführung in St. Leonhard, sonntags, 14.00 Uhr, beinhaltet in dieser Zeit auch eine Station an der Krippe.
Die Geschichte um die Krippe in St Leonhard ist nicht genau festzulegen. Eine Variante schildert, dass im Jahre 1943, mitten im Zweiten Weltkrieg, Pfarrer Prof. Dr. Peter Richter eine Krippe mit elf Figuren vorwiegend neapolitanischer Provenienz aus dem 18. Jahrhundert samt einem Stall kaufte. Dieser Kauf bildet die Grundlage der heutigen Krippe die um etliche Figuren erweitert und restauriert wurde.
Während der Jahre der Sanierung St Leonhards war die Krippe in im Kreuzgang des neuen Frankfurter Dommuseums zu sehen, seit Fertigstellung steht sie wieder, nun in neuem Gewand, am Ursprungsort.
Für beide Inszenierungen haben wir zusammen mit der Künstlerin und Illustratorin Dani Muno ein Bühnenbild aus gezeichneten italienische Landschaften umgesetzt.